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Donnerstag, 7. April 2016

10 Jahre Ubuntu

Eigentlich habe ich überlegt einen normalen Post zu schreiben, mit einem technischen Thema. Aber so langsam passt auch dieses Thema:
10 Jahre Ubuntu.

So ziemlich genau 10 Jahre ist es her, dass ich eine Linux Zeitschrift mit Debian 4 CD-ROM gekauft habe. Und bei der Installation merkte, die CD ist Multiarch. Also nur das Nötigste von jeder Architektur.
Daher kam schnell Ubuntu 6.10 ins Blickfeld. Und das war der Einstieg. Alles was ich brauchte lief. Age of Empires, meine Digitalkamera und Ton auch. Und bei Ubuntu blieb ich bis 8.04, dann schwenkte ich zu Debian um, welches ich bis zu Ubuntu 14.04 nutze. Erst diese Version führte mich wieder auf den Ubuntu-Weg.
Schuldig war eigentlich ein Notebook, das ich gekauft habe. Das Toshiba wollte mit Debian nicht richtig laufen, die Grafik wurde nicht korrekt erkannt. Aber mit Ubuntu 14.04 lief alles out of the box. Also stellte ich alle Rechner auf Ubuntu 14.04 (neuere Modelle) oder 10.04 (ältere Modelle) um.
Und obwohl ich mit Debian schon sehr zufrieden war, muss ich sagen, dass Ubuntu sich als ein sehr zuverlässiges System herausgestellt hat.
Das nutze ich nun privat auf allen Rechnern und auch am Arbeitsplatz habe ich die Server darauf umgestellt.

Privat habe ich aktuell 2 Rechner mit 14.04.3 und diese laufen wirklich gut. Dazu noch 3 alte Rechner mit 10.04 und auch hier muss ich sagen, man kann damit noch sehr gut arbeiten.

In den letzten 10 Jahren Linux hat sich einiges verändert. Die Oberfläche wechselte von Gnome 2 über Gnome 3 auf Unity. Wobei ich mit allen wirklich gut zurecht gekommen bin. Und auch mit Gnome 2 (unter 10.04) arbeite ich wirklich gerne.
Als Dateisystem probierte ich Reiserfs, jfs, ext3, und bin bei ext4 geblieben. Wobei jedes System Vor- und Nachteile hatte.

Obwohl Ubuntu und auch Unity einiges an Kritik einstecken mussten, muss ich sagen, meine Bedenken waren sehr groß, als ich im Sommer letzten Jahres zu Ubuntu wechselte. Auch hatte ich meine Vorurteile gegenüber Unity. Trotzdem habe ich versucht möglichst ohne Vorurteile dem System eine Chance zu geben. Und ich muss sagen, ich komme wirklich sehr gut damit zurecht.

Ubuntu ist ein wirklich sehr gutes und einsetzbares System geworden.

Donnerstag, 24. September 2015

Dreimal TOP

Heute möchte ich drei Programme der Familie "Top" vorstellen.
Wenn man sich einen Überblick über die Systemlast bilden will, kommt man mit "ps -A" nicht wirklich weiter. Welcher Prozess verbraucht welche Resourcen.
Hier kommt Top und die Verwandten ins Spiel.


"TOP", einfach, gut und auf jedem System vorhanden. Egal ob Debian, Ubuntu oder ein anderes Linux, Top steht überall zur Verfügung. Es ermöglicht auch unter hoher Last einen raschen Blick auf das System.






"HTOP" ist der grosse Bruder von Top und in der Bedienung etwas an den "midnight commander".
Mit diesem Programm, kann man schnell die Priorität ändern, Prozesse beenden und so weiter.
Unter Ubuntu muss dieses Programm per Hand nachinstalliert werden:
apt-get install htop






"ATOP" ist der ganz grosse Bruder von Top und ermöglicht einen sehr tiefen Blick in das System. Mehr zum debugging geeignet, muss man dieses Programm auch unter Ubuntu nachinstallieren:
apt-get install atop






Bedienung von "top":

Bereits beim Start kann man angeben ob "ruhende Prozesse" ausgeblendet
werden sollen. Hier übergibt man dann das Parameter -i.
top -i

Im laufenden Betrieb sind folgende Hotkeys interessant:
H -> zeigt Hilfeseite
P -> sortiert nach CPU Last
M -> Sortiert nach Speicherverbrauch
T -> Sortiert nach Alter
q -> Beendet top


Bedienung von "htop"

Auch Top hat einige sinnvolle Startparameter:
htop --no-color  -> ohne Farbe starten
htop --user=andre  -> Nur Prozesse vom Benutzer "andre"

Im laufenden Betrieb sind folgende Hotkeys interessant:

F7 -> Nice Wert des gewählten Prozesses verringern
F8 -> Nice Wert des gewählten Prozesses erhöhen
q -> Beendet htop
F9 oder
k -> Beendet einen Prozess
SHIFT + P -> Prozesse nach CPU Last sortieren
SHIFT + M -> Prozesse nach Speichernutzung sortieren
F4 -> Nach Name filtern