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Freitag, 13. Mai 2016

Wordpress Update

(dieser Artikel ist eine Kopie vom neuen Blog unter http://gnude.feste-ip.net/blog/?p=171)

Im vorletzten Blogbeitrag habe ich die Installation von WordPress auf Ubuntu 14.04 aus den Paketquellen beschrieben. Hier wird allerdings eine ziemlich veraltete Version aufgespielt. Zum Experimentieren ganz ok, aber für den produktiven Einsatz sollte es eine aktuelle Version sein. Hier nochmal ein Dankeschön an die Benutzer von ubuntuusers.de, sowie meiner Korrekturleserin Caro, die mir ein wenig ins Gewissen geredet haben.

Um die aktuelle Version zu installieren, habe ich zunächst die Daten der alten Version gesichert. Mit PhpMyAdmin habe ich ein Backup der MySQL Datenbank angelegt und mit dem Midnight Commander das Verzeichnis

/usr/share/wordpress

kopiert.

Im nächsten Schritt habe ich mir die aktuelle Version von WordPress als tar.gz Archiv von der Projektseite heruntergeladen und entpackt. Nun habe ich alle Dateien im Verzeichnis

/usr/share/wordpress

durch die aktuellen Dateien ersetzt. Das Verzeichnis

/var/lib/wp-content

habe ich nicht verändert. Beim nächsten Anmelden im Admin-Backend kam ein Hinweis, dass die Datenbank aktualisiert werden muss. Dem habe ich zugestimmt.

Die aktuelle Version von WordPress lief anschließend einwandfrei.

Donnerstag, 28. April 2016

Der Blog zieht um

Nun wird es langsam ernst. Nachdem ich den neuen Server im Keller eingerichtet habe, bin ich auch soweit, den Blog umziehen zu lassen.
Ich habe mich für das System Wordpress entschieden, weil es einfach als Ubuntu Paket zur Hand war. In den nächsten Tagen werde ich das Design noch weiter anpassen. Noch hat es den Charm einer Baustelle.
Die Labels müssen noch im Ubuntu Planet eingebunden werden, und auch in osbn.de.

Die neue Blogadresse lautet:

gnude.feste-ip.net/blog

Eine Umleitung von meiner Domain, werde ich bei Zeiten auch noch erstellen.

Die Installation von Wordpress möchte ich hier auch kurz beschreiben:

Zunächst habe ich Apache, Mysql, sowie PHP eingerichtet:

apt-get install apache2 libapache2-mod-php5 php5 php5-mysql mysql-server phpmyadmin

Damit hatte ich einen vollwertigen Webserver mit PHP Unterstützung und MySQL als Datenbank. Mit phpmyadmin habe ich mir die Administration erleichtert. Es ist aber nicht zwingend notwendig.

Als nächstes werden die Pakete für Wordpress eingespielt. Das geht mit Ubuntu 14.04 sehr einfach:

apt-get install wordpress

Damit Apache2 auch mit Wordpress umgehen kann, muss man die Seite in der Konfiguration noch bekannt machen. Dafür erstellt man folgende Datei:

/etc/apache2/sites-avaialable

mit folgendem Inhalt:

Alias /blog /usr/share/wordpress
        <Directory /usr/share/wordpress>
            Options FollowSymLinks
            AllowOverride Limit Options FileInfo
            DirectoryIndex index.php
            Order allow,deny
            Allow from all
        </Directory>
        <Directory /usr/share/wordpress/wp-content>
            Options FollowSymLinks
            Order allow,deny
            Allow from all
        </Directory>


Und führt die folgenden beiden Befehle aus, damit man die Seite aktiviert und den Apache neustartet:

sudo a2ensite
systemctl restart apache2.service

Nun erstellt man die Datei

/etc/wordpress/config-localhost (ggf. Dateinamen zur Domain anpassen)

mit folgendem Inhalt:

<?php
define('DB_NAME', 'wordpress');
define('DB_USER', 'wordpress');
define('DB_PASSWORD', 'kennwort');
define('DB_HOST', 'localhost');
define('WP_CONTENT_DIR', '/usr/share/wordpress/wp-content');
?>


Und anschließend eine temporäre Datei, um die Datenbank zu erzeugen:

CREATE DATABASE wordpress;
GRANT SELECT,INSERT,UPDATE,DELETE,CREATE,DROP,ALTER
ON wordpress.*
TO wordpress@localhost
IDENTIFIED BY 'kennwort';
FLUSH PRIVILEGES;


Die Datenbank wird dann mit diesem Befehl erzeugt:

cat wordpress.sql | sudo mysql --defaults-extra-file=/etc/mysql/debian.cnf

Nun ist Wordpress auf dem Server installiert und entsprechend zu erreichen.

Mit diesem Verfahren wird allerdings eine veraltete Version von Wordpress aus den Paketquellen von Ubuntu installiert. Für den produktiven Einsatz empfehle ich ein Update auf eine aktuelle Version. Im nächsten Blogbeitrag werde ich das kurz beschreiben.